Opuwo

Opuwo ist die einzige Stadt, die sich im Kaokoveld befindet – einer weitgehend unberührten Landschaft, in der sich die traditionelle Lebensweise der Herero und Himba erhalten hat.

Das Kaokoveld sind steppenähnliche Hochflächen von Trockentälern durchzogen. Die Gegend ist schroff, faszinierend und abwechslungsreich: steile Gebirgspässe, Weiden und Wiesen oder Felsformationen mit tiefen Schluchten und versteckten Höhlen runden das Naturspektakel des Kaokoveld ab.

Die Stadt Opuwo hat 5.000 Einwohner. Sie ist geprägt vom Aufeinanderprallen der Tradition und Moderne, was sich im Stadtleben darstellt. Vor allem die Himbas prägen das Stadtbild Opuwos. Obwohl sie nicht innerhalb der Stadt wohnen, eher in ihren kleinen Siedlungen im Innern des Kaokoveld, halten sie sich hier oft zum Ein- und Verkaufen oder als Touristenführer auf.

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Aktivitäten in Namibias Kaokoveld

Im Kaoko Information Centre gibt es viele Informationen über das Kaokoveld. Hier können einheimische und kundige Führer für Ausflüge in die Himba – und Herero -Dörfer gebucht werden. Ein kleiner Souvenir-Shop rundet den Besuch des Kaoko Information Centre ab. Die hier angebotenen Kunstwerke können wie in einem Museum bestaunt und erworben werden.

Opuwo eignet sich auch als Ausgangspunkt für Fahrten und Ausflüge in die Umgebung. Die landschaftlich faszinierenden Gegenden des Marienflusstals oder des Hartmannstals bieten Lodges und Campingplätze zum Übernachten an. Der 170 Kilometer lange Weg zu den Tälern ist allein schon ein Abenteuer für sich. Auf dem Van Zyl’s Pass sind schon einige Geländewagen liegen geblieben. Der ausschließlich von Ost nach West zu bewältigende Pass, ist landschaftlich besonders reizvoll und führt bis hinunter ins grüne Marienflusstal.

Die Epupa-Wasserfälle befinden sich 180 Kilometer nördlich von Opuwo und eignen sich hervorragend für einen Tagesausflug. Rund 190 Kilometer vor seiner Atlantikmündung stürzen die Wassermassen des Kunene in ein 60 Meter tiefer gelegenes Tal. Dieses Wasserspiel ist sehr beeindruckend: die Fälle bestehen aus 20 Kaskaden – das Wasser stürzt also über einige Umwege in einer rasanten Fahrt ins Tal. Der tiefste Einzelfall misst eine Höhe von 35 Meter. Neben den Wasserfällen haben die örtlichen Himba verschiedene Wanderrouten ausgearbeitet, die Epupa Trails. Die von einem Himba Guide geführten Wanderungen sind zwischen zwei und fünf Stunden lang. Es gibt in der näheren Umgebung auch idyllische Camps zum Übernachten.

Sesfontein bedeutet übersetzt „sechs Quellen“ und ist ein kleines Städtchen, 150 Kilometer südlich von Opuwo, mit einem restaurierten Fort. Der ehemalige Kontrollposten aus dem Jahre 1896 wurde früher als Polizei- und Veterinärposten, wegen der aus dem Norden kommenden Maul- und Klauenseuche, errichtet.

Durch die gute Wasserversorgung haben sich hier im Laufe der Zeit Nama, Himba und Damara angesiedelt. Neben den bäuerlichen Produkten, wie Gemüse und Weizen begannen die Nama Tabak anzubauen. Dieser Tabak ist heute im ganzen Land bekannt. Das ehemalige Fort ist nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten in Privatbesitz und wird als Lodge genutzt. In der Umgebung Sesfonteins können eine Edelsteinmine und die Felsgravuren der San erkundet werden.

Geschichte

Während der Zeit des südafrikanischen Mandats wurde Opuwo von der Regierung als Verwaltungszentrum für das kommunale Gebiet der Himba aufgebaut. Später wurde die Stadt vom südafrikanischen Militär als Stützpunkt gegen einfallende SWAPO Milizionäre aus Angola genutzt. Bis 1990 wurde Opuwo von den UNTAG (Unterstützungseinheit der Vereinten Nationen in der Übergangszeit) Truppen als Stadt ausgebaut. Inzwischen ist Opuwo gern genutzte Station auf dem Weg an die nördlich gelegenen Epupafälle (Kunene-Fluss).

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