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Geographie

Namibia liegt im Trockengürtel südlich des Äquators im Südwesten des afrikanischen Kontinents. Im Osten grenzt das Land mit der Kalahari an das Nachbarland Botswana, im Norden an Angola, im Nordosten an Sambia sowie im Süden an Südafrika.

Namibia gliedert sich in drei Naturräume.

Der Küstenstreifen

Der Küstenstreifen besteht aus der Skelettküste und der Namib-Wüste. Der Streifen zieht sich mehrere tausend Kilometer von Nord nach Süd durch das Land – beginnend in Südangola und endend in der Nordkap-Region Südafrikas. Der Küstenstreifen hat eine maximale Breite von 140 Kilometer. Ein wesentlicher Einflussfaktor ist der Benguelastrom des Atlantischen Ozeans. Er bedingt das an der Küste vorherrschend trockene und aride Klima. Die Küste des Landes ist wenig von Buchten oder vorliegenden Inseln geprägt. Die einzigen Ausnahmen bilden Lüderitz, Walvis Bay und die Kalte Bucht bei Kap Frio als Buchten, sowie die Pinguininseln – wenige und sehr kleine Inseln im Atlantik.

Die Große Randstufe

Die Küstenregion steigt nur mäßig bis zu 600 Meter Höhe an, geht dann aber recht schnell in die Große Randstufe über, welche einen raschen Höhenanstieg von bis zu 2000 Meter Höhe vorweist. Die Große Randstufe ist ein Gebirgszug, der den Küstenstreifen vom östlich gelegenen Binnenhochland trennt. Bei einer Breite von 80 bis 130 Kilometer weit die Randstufe eine Länge von bis zu 2.000 Kilometer auf. Die Randstufenlücke in Zentralnamibia weist einen Bruch des Gebirges auf. Durch Erosionsumstände zerfiel das Gestein und hinterließ eine kontinuierlich ansteigende Ebene, welche sich auf das Höhenniveau des Binnenhochlandes angleicht.

Das Binnenhochland

Das Binnenhochland oder Zentralplateau Namibias grenzt im Osten der Großen Randstufe an und geht in das Kalahari über. Seine zerklüfteten Bergketten und aufregenden Felsformationen sowie die sandgefüllten Täler und endlosen, an eine Mondlandschaft erinnernden, Ebenen durchziehen Namibia von Nord nach Süd. Dabei erreichen sie eine durchschnittliche Höhe von 1.000 bis 2.000 Meter. Im nördlichen Teil durchziehen breite Täler das Hochland – hier ist die Region relativ fruchtbar. In Zentralnamibia liegt das Khomashochland mit den bis zu 2.400 Meter hohen Eros- und Auasbergen. Im Süden des Landes fällt der Höhenspiegel – das Hochland wird zu einer flachen Landschaft. Dies wird nur von den Großen Karasbergen anderen Bergmassiven und ein paar Tälern durchbrochen.

Eine Besonderheit Namibias ist der subtropische bis tropische Caprivi-Zipfel. Hier herrscht ein feuchtes und regenreiches Klima und es gibt häufig Überschwemmungen. Die Vegetation sowie die Tierwelt stehen im krassen Gegensatz zum restlichen Gebiet Namibias.

Berge

Der höchste Berg Namibias ist der Brandberg (2574 m). Er ist in der zentralen Erongo-Region gelegen und umgeben von weiteren imposanten Gipfeln Groot Spitzkoppe (1728 m) und Klein Spitzkoppe (1584 m). Der zweithöchste Berggipfel ist der Moltkeblick (2480 m) in der Auasbergkette, gefolgt vom Mount Etjo (2086 m) bei Otjiwarongo.

Flüsse

Wasserreiche Flüsse gibt es in Namibia vor allem an den Landesgrenzen. Die Dauerflüsse Kunene und Okavango bilden die Grenze im Norden – der Oranje Fluss selbige im Süden. Daneben gibt es in Namibia Flussläufe, welche nur temporär und nur nach den Regenfällen Wasser haben. Diese werden Rivier genannt (afrikaans für Flussbett). Die meiste Zeit des Jahres sind diese trocken, können sich aber nach ausgiebigen Regenfällen in reißende Ströme verwandeln.

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