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Naturraum

Namibias Tier- und Pflanzenwelt ist trotz des Trockensavannen- und Wüstenklimas, welches den größten Teil des Landes bestimmt, sehr artenreich. Wohl auch deswegen hat sich die namibische Regierung den Erhalt der Natur und der in ihr lebenden Tiere als Agenda in der Verfassung des Landes verankert.

Artikel 95 besagt: „Der Staat soll aktiv für das Wohlergehen der Menschen sorgen durch eine Politik, die unter anderem darauf abzielt, Ökosysteme und biologische Vielfalt Namibias zu erhalten, sowohl jetzt als auch in der Zukunft.“

Namibia ist damit auf dem afrikanischen Kontinent ein Vorreiter in Sachen Umweltschutz und Artenerhalt. Durch die klimatischen Gegebenheiten bedingt, findet man in Namibia eine Wüstenvegetation vor, die perfekt an die extreme Trockenheit angepasst ist. Aber auch Pflanzen, die in den immergrünen tropischen Wäldern und im Hochgebirge wachsen, tragen zum einzigartigen Naturschauspiel in dem facettenreichen Land bei.

Hauptvegetationszonen
Man kann drei Hauptvegetationszonen unterscheiden, die das Klima aber auch im geringen Maße Natur und geologische Formationen bestimmen.

Die Wüstengegenden der Namib erstrecken sich 2.000 Kilometer entlang der gesamten Westküste und reichen bis zu 150 Kilometer ins Landesinnere. Auf dem kahlen Wüstenboden können ausschließlich die anpassungsfähigsten Pflanzen überleben. Viele Pflanzenarten besitzen eine ledrige oder behaarte und filzige Oberfläche, um die Transpiration herabzusetzen. Andere Pflanzen speichern Feuchtigkeit in Dornen oder fleischigen Blättern.

Besonders stark verbreitet und typisch für die Namib sind die Flechten. Bis zu 100 unterschiedliche Flechtenarten dienen als Tiernahrung und schützen gleichzeitig vor Bodenerosion. Sie können jahrelang als abgestorbene Pflanzen erscheinen – wenn sie jedoch von Tau oder Regen befeuchtet werden, fangen sie sofort wieder an zu blühen.

Der Köcherbaum (Aloe dichotoma) ist eine endemische Pflanzenart und einzigartig auf der Welt. Sie wachsen ausschließlich auf felsigen Böden und können bis zu neun Meter hoch werden. Ihre Äste dienen den San als Pfeilköcher. Da sie allein stehende Gewächse sind, findet man selten mehrere zusammenstehende Bäume dieser Art. Jedoch findet man nahe Keetmanshoop einen kleinen Köcherbaumwald.

Die wohl bekannteste Pflanze Namibias ist die Welwitschia (Welwitschia mirabilis). Sie kann bis zu 2.000 Jahre alt werden. Dabei genügt ihr allein die Feuchtigkeit des Nebels und des Taus. Sie besteht aus nur zwei ständig nachwachsenden Blättern, die sich teilen und auseinander reißen und somit ein krakenähnliches Gebilde formen. Auch der Welwitschia reicht die Feuchtigkeit des Nebels aus; sie saugt diese wie ein Schwamm auf und speichert sie.

Weiter östlich steigt die Namib bis zur Großen Randstufe an – die Niederschläge werden häufiger, die Anzahl der Pflanzen nimmt zu und in Regenperioden wächst sogar eine dünne Grasdecke.

Die unterschiedlichen Savannen Namibias machen rund zwei Drittel der Landesfläche aus. Auch die als Wüste benannte Kalahari ist in Wirklichkeit eine Baum- und Strauchsavanne, deren südliche Ausläufer in Namibia größtenteils von Akazien bewachsen sind. Die Kalahari umfasst den größten Teil Botswanas und reicht bis nach Angola, Simbabwe und Sambia. Periodisch werden die Flussläufe durch starke Regenfälle belebt.

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